Rotes Kreuz unterstützt Ultralauf
Es gibt Menschen, die haben sonderbare Hobbies. Kugelschreiber sammeln ist so eines. Langstrecken laufen ein anderes. Der durchschnittliche Bürger denkt sich: "Wieso sollte ich weiter laufen als mein Auto lang ist?". Doch manche laufen einfach gern. Wahnsinnig gern. Wieso sollten sie sonst an einem Ultralauf teilnehmen, der innerhalb von 16h über 80 km geht? Das lässt sich mit einfachen Ehrgeiz nicht mehr begründen, da muss schon eine Ecke Wahnsinn dabei sein. Beim 33. Fidelitas Nachtlauf werden über 800 Ausdauersportler erwartet, die sich dieser schweren Herausforderung stellen wollen. Bei dem Streckenabschnitt, welcher um 20:00 Uhr belaufen wird, sind Taschenlampen unerlässlich. Für die Sicherheit der Läufer sorgen jedoch nicht nur sie selbst. Auch viele andere Helfer sind zur Unterstützung da. Neben freiwilligen Helfer und der Feuerwehr unterstützt auch das Rote Kreuz solche Veranstaltungen.
Sie veranstalten kleine Nebenfeste, bei denen man sich über die Arbeit des Roten Kreuzes informieren und andere Mitglieder kennen lernen kann. Natürlich ist auch für die Unterhaltung und Verpflegung gesorgt, denn vor allem die Kleinen wollen nicht stundenlang anderen beim Rennen zusehen, ohne sich selbst bewegen zu dürfen. Während die Kinder spielen und essen, schwitzen und keuchen die Langläufer. Auch für die Betreuung auf der Strecke ist das Rote Kreuz verantwortlich. Sie beobachten das Hauptfeld und die Nachzügler und sorgen zusammen mit der Feuerwehr für medizinische Versorgung, genügend Wasser und feuchte Schwämme. Das Aufräumen überlassen sie dann aber doch lieber den einfachen Freiwilligen. Jeder ist herzlich eingeladen mitzulaufen, man sollte sich aber vorher vom Arzt sehr gründlich durchchecken lassen. Ist man gesundheitlich in der Lage teilzunehmen, muss man nur noch eine Unterkunft finden. Man kann die schnöden Hotels getrost vergessen und sich stattdessen auf der neuen Seite wimdu umsehen, auf der jeder eine Ferienwohnung anbieten und auch mieten kann.