Erste Hilfe Maßnahmen - Wiederbelebung
Viele von uns werden in ihrem Leben schon einmal einen Erste-Hilfe-Kurs besucht haben. Spätestens, wenn man den PKW-Führerschein erwerben will, wird das erfolgreiche Absolvieren Pflicht. Leider vergisst man nur allzu schnell die erlernten Maßnahmen und Regeln wieder und im Ernstfall wären die meisten unter uns sicherlich maßlos überfordert.
Um am Unglücksort souverän zu bleiben und einen kühlen Kopf zu bewahren, bedarf es durchaus mehr, wie einen einzigen Kurs, den die meisten Führerscheinbesitzer schon mit 17 Jahren hinter sich gebracht haben. Über die Jahre vergisst man viel des erlernten Wissens und ich wage zu bezweifeln, dass die Mehrzahl unter den potentiellen Helfern fähig wäre, die erste Hilfe Maßnahmen gekonnt anzuwenden.
Es folgen hier daher einige des vielleicht bereits vergessenen Erste-Hilfe-Maßnahmen:
Herzdruckmassage
Zur Herz-Lungen-Wiederbelebung zählen neben der Herzdruckmassage die Beatmung. Beides wird im Wechsel durchgeführt.
Der Ersthelfer beginnt mit Herzdruckmassage. Man kniet sich neben den Verletzten und legt den Ballen einer Hand in etwa auf die Mitte des Brustkorbes. Der Ballen der anderen Hand wird darübergelegt. Nun beginnt die Massage, in dem 30 Mal hintereinander der Brustkorb etwa 4-5 cm tief eingedrückt wird. Am besten funktioniert es, wenn der Helfer mit gestreckten Armen mit seinem gesamten Gewicht auf den Herzmuskel drückt.
Beatmung
Nach den 30 rhythmischen Massagen erfolgt eine zweimalige Beatmung. Dazu muss der Atemweg unbedingt frei sein. Man neigt den Kopf des Betroffenen leicht nach hinten in die Überstrecklage. Mit Daumen und Zeigefinger werden die Nasenflügel verschlossen. Mit den eigenen Lippen verschließt man den Mund des Opfers und bläst seine Luft gleichmäßig in den Mund des anderen hinein bis sich der Brustkorb hebt. Der Brustkorb muss sich wieder senken, dann wird ein zweites Mal beatmet. Fängt nun das Opfer von selbst wieder an zu atmen, wird er in die stabile Seitenlage gelegt. Falls nicht, werden die Maßnahmen bis zum Eintreffen des Notarztes im Wechsel immer weiter durchgeführt.